Lesen und Vorlesen haben in vielen Familien eine lange Tradition, ganz besonders im Winter, wenn die Tage kurz und die Abende lang sind.
Wünschen sich die Kinder immer wieder neue Geschichten, kann das auf die Dauer ganz schön ins Geld gehen. Das war vor fast 60 Jahren schon ganz genau so. Damals, 1954, entstand eine Idee, die bis heute Bestand hat: das preiswerte, kleinformatige, farbig bebilderte Buch mit einer kurzen, abgeschlossenen Geschichte, kurz: das Pixi-Buch.
Pixi-Bücher sind quadratisch, haben meist 24 Seiten und kosten sage und schreibe 95 Cent (Österreich: 98 Cent, Schweiz: 1,60 SFr). Für diesen Mini-Preis können Sie, liebe Eltern, Ihren Kindern die abendliche Geschichte kaum vorenthalten…
Pixi-Bücher erscheinen im Carlsen Verlag - einzeln, gern aber auch in Serien oder Paketen zu acht Titeln zu jeweils einem Thema. Hochaktuell sind im Moment die Weihnachtsbücher, die in einer schicken, hübsch verzierten Blechdose in Sternform ausgeliefert werden. Unter dem Titel “Mein Weihnachtsstern” finden sich hier acht kleine Büchlein mit acht Geschichten, die alle mit Weihnachten zu tun haben, und das zu einem Preis von EUR 7,95!
Mädchen mögen besonders die Geschichten um das magische Einhorn “Sternenschweif”. Auch dazu gibt es eine Pixi-Edition in einer schicken, diesmal hufeisenförmigen Dose: Mein Pixibuch-Hufeisen Sternenschweif.
Der Stoff an sich ist wirklich nicht neu, wohl aber die filmische Umsetzung. Seit der ersten Verfilmung von William Desmond Taylor, die sage und schreibe 1917 erschien, hat es mehrere Spiel- und Fernsehfilme gegeben.
Die Buchvorlage, der Roman “Die Abenteuer des Tom Sawyer” von Mark Twain, ist sogar noch viel älter, denn die deutsche Übersetzung kam vor 135 Jahren heraus, im Jahre des Herrn 1876. Das war die Zeit, in der in der Kinderliteratur im Grunde nur tapfere Jungen und brave Mädchen vorkamen. Mark Twain betrat damals als Autor Neuland, indem er die gesprochene Alltagssprache des ausgehenden 19. Jahrhunderts benutzte. Schimpfwörter und Kraftausdrücke waren dabei nicht ausgenommen.
Tom lebt in eher bescheidenen Verhältnissen in der fiktiven Südstaaten-Stadt St. Petersburg am Mississippi. Sein bester Freund ist Huckleberry (Huck) Finn, der mutterlose Sohn eines Trunkenbolds ohne festen Wohnsitz.
Zusammen erleben die beiden jede Menge Abenteuer: Sie leben als Piraten auf einer Flussinsel, kommen finsteren Verbrechern auf die Spur und finden schließlich einen Schatz, der hinsichtlich der bescheidenen Lebensumstände der Jungen eine entscheidende Hilfe ist.
Wer vor dem Filmstart zur Einstimmung den Roman lesen möchte, dem sei die Neuübersetzung von Andreas Nohl aus dem Jahr 2010 empfohlen: Tom Sawyer & Huckleberry Finn. Das Buch enthält nicht nur den Tom Sawyer-Roman, sondern auch dessen Nachfolger, “Die Abenteuer des Huckleberry Finn”, zuerst erschienen 1884.
Kinder lieben Wimmelbücher. Darin gibt es immer wieder Neues zu entdecken, und auch beim dritten oder vierten Anschauen merkt man, dass man noch längst nicht jede Einzelheit gesehen hat.
Viele Wimmelbücher kommen mit sehr wenig Text aus oder verzichten sogar völlig darauf. Das soll auch so sein, denn bei diesem Buchtyp steht das Bild / die Illustration im Mittelpunkt. Wichtig ist allein das Suchen und Finden sowie das Benennen der gefundenen Details. Die eigentliche Zielgruppe dieser Bücher sind Kinder, die noch nicht lesen, aber schon ganz gut sprechen können.
Viele Wimmelbücher benennen einzelne Details aus den großen Wimmelbildern noch einmal schriftlich, z.B. am Rand der Doppelseiten. Dieser Zusatznutzen für Leseanfänger macht die Bücher multifunktional. Diesen Weg geht auch das oben abgebildete Weihnachts-Wimmelbuch.
Der Hauptnutzen liegt allerdings darin, dass das Kind – idealerweise schaut es das Buch zusammen mit einem Erwachsenen an – die Menschen oder Gegenstände, die ihm darin auffallen, benennt. Der Erwachsene wiederholt die Bezeichnung, die das Kind genannt hat und kann bei dieser Gelegenheit gleich falsche oder unpassende Wörter behutsam korrigieren. Auch neue Begriffe lassen sich in dieser Situation gut einführen. Kindern macht das Zeigen auf bestimmte Details und das Nennen der dazugehörigen Namen oder Wörter sehr viel Spaß, und da sich dieser Vorgang oft wiederholt, erweitern die kleinen Betrachter spielerisch und mühelos ihren Wortschatz.
Wimmelbücher gibt es zu vielen verschiedenen Themen. Der Link links zeigt Ihnen die ganze Bandbreite dieses interesanten Bilderbuchgenres. Wenn Sie sich speziell für das abgebildete Große Weihnachts-Wimmelbuch interessieren, klicken Sie bitte hier oder klicken Sie einfach auf die Abbildung.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern eine schöne Vorweihnachtszeit.
Am 23. April 2010 ist der Welttag des Buches. Besonders Kinderbücher treten dabei in den Vordergrund. Deutlich wurde dies bereits auf der am 15. März zu Ende gegangenen Leipziger Buchmesse, wo Kinderbücher bereits etwa ein Drittel der gesamten Ausstellungsfläche von über 60.000 Quadratmetern in Anspruch nahmen. Außerordentlich beliebt bei Jugendlichen sind derzeit Jugendbücher aus dem Fantasy-Bereich, wo 2010 viele Neuerscheinungen anstehen oder sogar bereits veröffentlicht wurden. Genannt sei hier die Autorin Laura Whitcomb mit ihrem Roman Silberlicht, der in der englischen Originalausgabe unter dem Titel “A certain Slant of Light” bereits 2005 erschienen ist.
Aber auch für lesebegeisterte Kinder war auf der Leipziger Buchmesse einiges geboten. Beispielsweise stellte die Schwimmerin Franziska van Almsick ihr Kinderbuch “Paul Plantschnase im Schwimmkurs” vor, (mehr…)
Ab morgen kommt sie ins Kino: Lola, eine junge Schülerin mit brasilianischem Vater und einer Tante, die 80 Zentimeter groß ist. Nachts jedoch hat Lola einige Millionen Fans wenn sie sich in die Sängerin Jacky Jones verwandelt. Lola jedoch möchte gern eine beste Freundin haben. Da in ihrer Schule nur eine Flo ist, die nach Fisch stinkt, und Annalisa zu Besuch kommt, als gerade Lolas Vater total wütend nackt durch die Wohnung springt, weil Lola ihn ganz aus Versehen in das Badezimmer eingesperrt hat, überlegt Lola wie sie denn nun eine beste Freundin finden kann. Dabei kommt sie auf die Idee, ihren Wunsch mit einem Luftballon fortzuschicken. Als Antwort bekommt Lola eine geheimnisvolle Flaschenpost zurück…
Mehr rund um die Welt von Lola gibt es auf der offiziellen Lola-Fanpage des Loewe-Verlages. Den Trailer zum Film kann man sich hier schon einmal ansehen: (mehr…)
Dietlof Reiches Hamster Freddy steckt seit Anfang September 2009 inmitten eines neuen Abenteuers. Er trifft auf die Liebe seines Hamsterlebens. Dabei liegt es nahe, dass ihn nur in Syrien, der Heimat der Goldhamster, die Gefühle überwältigen können. Allerdings reisen Freddy und seine tierischen Freunde in das Syrien der Kreuzzüge – zusammen mit Tjark, dem dem superklugen, künstlichen Zeitreisemaschinen-Hamster. Coole Aktion, finden die Meerschwein-Komiker Enrico & Caruso. Aber gleich nach der Ankunft in der vergangenen Welt geraten sie in die Hände des hungrigen Ritters Goldón. Wollen sie nicht im Kochtopf landen, müssen die beiden einen Sketch nach dem anderen zum Besten geben und so komisch sein wie noch nie. Freddy und der vornehme Kater Sir William sowie der superkluge Tjark haben dabei natürlich alle Pfoten voll zu tun. Dabei steht ihnen (mehr…)
Am 22. November 1959 kam “Unser Sandmännchen” erstmals ins Fernsehen. Damals jedoch nur in der DDR. Wie der online-Dienst Main-Netz berichtete, zog 8 Tage später jedoch die Bundesrepublik nach – und auch im Westen Deutschlands kam nun das Sandmännchen. Seit inzwischen 50 Jahren bringt das Sandmännchen Generationen von Kindern ins Bett. Jede Folge von “Unser Sandmännchen” (Serie des RBB) beginnt mit einem Vorspann (es gibt unzählige verschiedene). Darin kommt das Sandmännchen mal mit einem Ballon, Raumschiff, Kamel, Auto,… ins Bild und erzählt dann eine kurze Gutenachtgeschichte. Dann reist das Sandmännchen so wie es gekommen ist wieder ab.
Zum 50-jährigen Jubiläum gibt es jetzt eine Sandmännchen-Geschichten-Box mit integrierter Spieluhr, die das Lied “Sandmann, lieber Sandmann …” vorspielt. In der Box befinden sich 50 liebevoll illustrierte Karten, auf denen wundervolle Gute-Nacht-Geschichten zum Vorlesen abgedruckt sind. Zusätzlich befinden sich in der Box viele lustige Sandmännchen-Aufkleber. (mehr…)
Sobald die ersten Buchstaben erlernt werden, wünschen sich Kinder ein Buch, um das erlernte anzuwenden, in eine Welt der Geschichten abzutauchen und der Phantasie freien Lauf zu lassen. Gerade beim Lesenlernen ist es besonders wichtig, die richtige Lektüre für die Kinder auszuwählen. Der Loewe Verlag hat hierfür eine ganze Serie an Büchern speziell für Anfänger in Sachen Lesen im Programm.
Die Bücher der Lesepiraten sind ideal auf Kinder abgestimmt, die sich in den ersten Lesejahren befinden, also ab etwa 7 Jahren. Da jeder Band aus 8 kleinen, unterhaltsamen Geschichten besteht, interessieren sich Mädchen und Jungen gleichermaßen für die behandelten Themen. Die Geschichten sind einfach aufgebaut und die Sätze nicht zu lang und verschachtelt. Dies fördert das Textverständnis der kleinen “Lesepiraten”, wodurch die Lust am Lesen
lange anhält. Durch die liebevolle Illustration der Lesepiraten-Geschichten wird die Phantasie angeregt und die Leser können dem Geschichtsverlauf anhand der Bilder noch besser folgen. Da jedes Lesepiraten-Buch einem bestimmten Thema (z.B. Fußballgeschichten, Elfengeschichten, Fohlengeschichten, Prinzessinnengeschichten, Feuerwehrgeschichten, …) zugeordnet ist, ist sicher für jeden jungen Leser das richtige Thema dabei.
Wer weitere Bücher fürs erste Lesen sucht, findet in der Kategorie “Kinderbuch ab 6 Jahren” des Kidoh Online-Shops sicher das richtige für jeden Leseanfänger.
Besondere Buchempfehlungen werden im der Kidoh-Kategorie Top 20 Kinderbücher gegeben – monatlich neu! Viel Spaß beim Schmökern!
Zu Ehren des Autors Hans Christian Andersen wird an seinem Geburtstag der internationale Kinderbuchtag gefeiert. Ins Leben gerufen wurde diese Aktion vor über 40 Jahren von International Board on Books for Young People (IBBY), mit dem Ziel, verstärkt Aufmerksamkeit auf die Kinderliteratur und Leseförderung zu lenken.
Hans Christian Andersen wurde am 02.04.1805 als Sohn eines verarmten Schuhmachers in Odense (Dänemark) geboren. Nach Förderung durch die Theaterdirektion und durch König Friedrich VI. konnte er 1822 eine Lateinschule in Slagelse, von 1826 bis 1828 eine weitere Lateinschule in Helsingør und anschließend die Universität in Kopenhagen besuchen, was sonst nicht möglich gewesen wäre. Durch den Einfluß seiner zahlreicher Reisen nach Deutschland, Italien, England, Spanien und das Osmanische Reich, die ihn zu lebhaften impressionistischen Studien anregten, entstanden viele seiner bildhaften Werke. Hans Christian Andersen starb am 04.08.1875 in Kopenhagen.
Hans Christian Andersens bekannteste Märchen und Werke sind auch heute nicht mehr aus den Kinderzimmern wegzudenken, wie zum Beispiel “Die Prinzessin auf der Erbse“, “Des Kaisers neue Kleider“, “Die Schneekönigin” oder “Das hässliche Entlein“.
Empfehlung des Kinderbuchtages 2009: “Die Quigleys” von Simon Mason:
Die Familie Quigley besteht aus Mama, Papa, Lucy und Will, sind alles andere als normal und haben stets verrückte Ideen im Kopf. Eben der ganz normale Familien-Wahnsinn zum Vor- und Selberlesen.
Mehr Infos zum Buch “Die Quigleys” finden Sie hier.