Viele Kinder leiden an Bewegungsmangel. Was zunächst fast banal klingt, kann sich als entscheidendes Hindernis für eine gesunde Entwicklung erweisen. Jetzt im Sommer haben Kinder besonders viel Spaß am Laufen, Toben, Hüpfen und Klettern. Ermutigen Sie Ihre Kinder, nach draußen zu gehen und ausgiebig ihre Kräfte zu erproben! Wir von Kidoh haben uns Gedanken darüber gemacht, wie wir Sie dabei unterstützen können. Über die gesundheitlichen Implikationen informiert zum Beispiel ausführlich der Kinderschutzbund NRW.
Trampoline sind immer wieder besonders beliebt. Der kurze Schwerelosigkeits-Effekt beim Springen ist eine neue, aufregende Erfahrung. Dazu kommt, dass Geschick und Sicherheit wachsen, je öfter man übt. Eher ängstliche Kinder trauen sich nach einiger Zeit, höher und ausgelassener zu springen, ihre Körperhaltung während der Flugphase zu verändern, sie probieren Drehungen und “witzige” Verrenkungen bis hin zu Salti. Dass die Sicherheit dabei nicht zu kurz kommen darf, versteht sich von selbst. Dafür sorgt zum Beispiel ein Sicherheitsnetz, das zuverlässig verhindert, dass Kinder herunterfallen und sich verletzen können.
Ausgesprochen trendy ist das Balancieren auf der Slackline (eng. slack = schlaff, locker), einem zwischen zwei Befestigungspunkten gespannten, etwas breiteren Gurtband, das nicht straff ist, sondern sich unter dem Gewicht ein Stück weit dehnt. Das erfordert, dass der Slackliner die Eigenbewegung des Seils ständig aktiv ausgleichen muss. Dabei werden alle Muskeln des Körpers aktiviert und trainiert. Slacklines werden niedrig über dem Boden gespannt (deshalb auch lowline genannt). Wählt man als Untergrund Gras oder Sand oder legt Matten unter, sind auch hier Verletzungen für den Fall, dass man das Gleichgewicht mal verliert, weitestgehend ausgeschlossen.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heißt es. Das gilt für Kinder vielleicht noch mehr als für Erwachsene, denn gute Bilder helfen, sich an schöne Ereignisse zu erinnern; sie machen es möglich, dass man liebe Angehörige immer “mit sich tragen” kann (zum Beispiel im Kindergartentäschchen oder im Schulrucksack). Und: sie schaffen Gesprächsanlässe.
Kinder genießen es, wenn sie zum ersten Mal eigene Fotos oder Filme herstellen können. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg in die Selbständigkeit. Mehr noch: nichts veranschaulicht die eigene Entwicklung deutlicher, als die visuelle Dokumentation von Situationen, Wachstumsstadien oder Erlebnissen, die man selbst gehabt hat. Da kann man dann sehr genau nachvollziehen, was beispielsweise letzte Woche passiert ist, oder was vor einem Jahr geschah. Das war ich früher! Das bin ich heute! Das sind meine Freunde, meine Eltern, meine Verwandten…